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Wie kommt es zu
chronischen Schmerzen?
 
Durch andauerndes Auftreffen eines Schmerzreizes auf Nervenzellen kommt es nach einiger Zeit zu einer Veränderung im zentralen Nervensystem, speziell im Rückenmark. Diese Veränderung nennen wir "Sensibilisierung". Wenn nun so eine Sensibilisierung stattgefunden hat, hat das zur Folge, dass Schmerzen bereits auf geringe Reize oder sogar spontan auftreten. Das heißt unser Nervensystem wird ganz einfach empfindlicher. Um diesen Zustand vorzubeugen, sollte eine Schmerztherapie so früh wie möglich begonnen werden.


Bei folgenden akuten oder chronischen Erkrankungen sollten Sie einen auf Schmerztherapie spezialisierten Arzt aufsuchen:

Kopf- und Gesichtsschmerzen wie: Migräne, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz, Trigeminusneuralgie, atypischer Kopfschmerz.

Schmerzen nach bereits länger zurückliegenden Operationen wie Amputationen (Phantomschmerzen) oder Narbenschmerzen.

Gelenks- und Muskelerkrankungen: Arthrosen, Osteoporose, rheumatoide Arthritis, M. Bechterew, Fibromyalgiesyndrom, Peitschenschlagsyndrom

bei allen Formen von Rückenschmerzen, Nervenschmerzen,
(= Neuralgien) und Krebsschmerzen.

Selbstverständlich muss vor Beginn einer Therapie eine genau Abklärung erfolgen (z.B.: Laborwerte, Röntgenuntersuchungen, Computertomographie, Ultraschall usw.), um die Ursache des Schmerzes zu finden und bei Bedarf eventuell eine rasche chirurgische Intervention einzuleiten.


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 Fachärztin für Anästhesiologie | Akupunkturdiplom ÖAK | Vizepräsidentin der Österr. Gesellschaft für kontrollierte Akupunktur & TCM