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| Die Presse über TCM |
Akupunktur bei Depression Forscher der Universität Hongkong sind nach einer Metaanalyse von 35 Studien zum Schluss gekommen, dass Akupunktur bei der Major Depression und bei Depressionen nach Schlaganfällen eine wirksame Therapieoption sein kann. Untersucht wurde die Akupunktur sowohl als Monotherapie als auch als zusätzliche Therapie - im Falle von Depressionen nach einem Schlaganfall war Akupunktur den Antidepressiva überlegen. Medical Tribune Okt.09 Raucherentwöhnung Es ist der Klassiker unter den Neujahrsvorsätzen - sich endlich das Rauchen abzugewöhnen!Gerade jetzt, wo in den meisten Ländern Europas Rauchen in Lokalen und auf öffentlichen Plätzen sukzessive verboten wird, versuchen immer mehr Menschen, auf Rauchen dauerhaft zu verzichten. Hier kann Akupunktur und Laserakupunktur sehr erfolgreich eingesetzt werden - Amerikanische Quellen sprechen im Idealfall von einer Erfolgsquote von 85-90%. Quelle: lifestyle - presseservice, Nov.09 Akupuntur bei Phantomschmerz Eines der rätselhaftesten Phänomene in der Medizin stellen Phantomschmerzen dar, die häufig nach der Amputation von Gliedmaßen auftreten. Nach der chinesischen Medizin bleiben die Energie des Gewebes und die zugehörigen Meridiane und Akupunkturpunkte bestehen, wenn ein Patient ein Organ, ein Glied oder einen anderen Teil seines Körpers verliert, so eine Fachärztin für östliche Medizin in Chicago. Eine Akupunkturbehandlung kann sowohl am Meridian, der für das verlorene Glied zuständig ist, als auch am gegenüberliegenden Glied durchgeführt werden, um Phantomschmerzen zu heilen. aus Epoch Times Nov.09 PMS und Akupunktur Viel Frauen leiden unter PMS, dem prämenstruellen Syndrom- Symptome sind u.a. Kopfschmerzen, Migräne, Spannungsgefühl in den Brüsten, Bauchweh, depressive Verstimmung u.ä. Medikamente bringen zwar eine kurzfristige Verbesserung, sollten aber nicht über einen längeren Zeitraum jeden Monat eingenommen werden. Akupunktur ist da eine gute Alternative und bringt den meisten Frauen eine deutliche Verbesserung ihrer Beschwerden. Will man selbst aktiv werden, sind auch Akupressur und Qi Gong gut dafür geeignet, eine Linderung zu bewirken. aus CSN - Chemical Sensitivity Network, Jänner 2010 Schmerzen abseits der Schulmedizin behandeln 1,5 Millionen Österreicher laborieren an unterschiedlichsten, teils chronischen Schmerzen. An erster Stelle: Rückenleiden, gefolgt von Kopf- und Nackenproblemen. 20-30% davon sind psychosoamtisch, Frauen sind davon noch stärker betroffen. Methoden, abseits der Schulmedizin wie z.B. Hypnose, Musiktherapie oder Akupunktur können hier sehr effzient zum Einsatz kommen - z.B. bei Migräne oder Fibromyalgie berichten Betroffene von deutlicher Schmerzlinderung durch Akupunktur. Profil - 25.Jänner 2010 Reizdarm - viele Betroffene fühlen sich mit dieser Störung allein gelassen, was insofern schlimm ist, da die Patienten von heftigen Schmerzattacken gequält werden und sich kaum noch etwas essen trauen. Häufig wird auch fälschlicherweise eine Colitis vermutet, bestätigt sich der Verdacht nicht, werden die Patienten als vermeintlich gesund entlassen - und haben weiterhin unerträgliche Schmerzen. Die TCM versucht einen Ausgleich zwischen Herz und Dünndarm zu bewirken und das Problem kausal zu beheben. Eine Kombination aus Kräutertherapie und Akupunktur führt daher häufig rasch zu einer deutlichen Besserung. Standard vom 12. Jänner 2010 Wechselbeschwerden und Ernährung nach der TCM Gegen klimakterische Beschwerden hat die TCM einige Ernährungsvorschläge parat, die der Frau im Wechsel helfen, ihr Wohlbefinden zu steigern. Viele Wechselbeschwerden wie z.B. Trockenheit in Augen, Scheide oder Haut, Hitzewallungen, Nachtschweiß oder Schlafstörungen haben ihren Ursprung im Blutmangel. Nachdem Körpersäfte und Blut weniger werden, sich dadurch mehr erhitzen und so zu einem Leber-Qi-Stau führen können, ist es wichtig saftig zu kochen, kühlende Lebensmittel zu verwenden und scharfes Anbraten oder Grillen zu vermeiden. Kühlende Gemüsesorten sind z.B.: Sojasprossen, Zucchini, Melanzani, Spinat, Spargel, Karotten, Kartoffeln, Kohl, Karfiol, Champignons, Karotten, Miso, Algen, etc. Empfehlenswertes Getreide ist z.B. Reis, Couscous oder Hirse. Als tierische Eiweißquelle eignet sich Rindfleisch oder Fisch gut. Als Gewürze sollten Sesam oder Soja verwendet werden. Günstig ist es, Früchte u.a. als Kompott zu essen. Pharmaceutical Tribune März-2010 Migräne wirksam mit Akupunktur behandeln Migräne bedeutet für viele Menschen einen massiven Verlust an Lebensqualität. Ein Migräne-Patient ist im Schnitt 14/Jahr im Krankenstand. Univ. Prof. Christian Wöber weist hier u.a. auf die wichtige Funktion der Komplementärmedizin hin. Bewährt hat sich vor allem die Akupunktur : "In der vorbeugenden Behandlung ist sie in der Wirksamkeit mit der medikamentösen Therapie etwa mit Beta-Blockern gleichzusetzen. Eine Therapie, die Kopfschmerzen verschwinden lässt, gibt es allerdings nicht", so Wöber Kurier März 2010 Burn-out aus der Sicht der TCM Das Burn-out Syndrom stellt in unserer Gesellschaft ein immer stärker werdendes Problem dar. Aus der Sicht der TCM handelt es sich dabei um eine Erschöpfung der Nieren-Energie. Anfangsprobleme wie z.B. Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislaufprobleme, Migräne, Schlafstörungen und gerötete oder trockene Augen sind Symptome, die der Leber zugeordnet werden. Die Leber ist laut TCM dafür verantwortlich eine Balance zwischen An- und Entspannung herzustellen und aufrechtzuerhalten. Ist dieses Gleichgewicht gestört, kommt es zu einer Verausgabung der Reserven, d.h. zu einer Erschöpfung der Nieren-Energie. Die TCM bietet hier eine wertvolle Unterstützung bei der Wiederherstellung derselben. Aromaöle in der TCM Beim 14. Jahressymposium der OGKA spricht Frau Dr. C. Greger-Arnhof von der Wirkung von Aromaölen auf Emotionen. Deswegen sind sie besonders wirksam bei der Behandlung von Pathologien in Lunge und Leber. Emotionen wie Wut und Zorn betreffen die Leber, Trauer die Lunge. Gerade sie ist leicht durch äußere pathogene Erreger beeinflussbar. Neben Sorgen schwächen auch langes Sitzen und Nikotin das Lungen-Qi. Dagegen kann man das Öl der Silbertanne, Teebaum- und Thymianöl einsetzen. Diese Öle haben eine starke Heilwirkung auf Atemwege, Durchblutungsstörungen, Gicht- und Gelenksentzündungen, sowie Schleimerkrankungen. Das Teebaumöl ist immunstärkend und antiseptisch, wirkt daher gegen Bakterien, Pilze und Viren. Thymianöl begünstigt den Harndrang und löst den Schleim. Es fördert die Bildung der Leukozyten, steigert somit die Abwehr, außerdem hilft es bei Konzentrationsmangel und Müdigkeit. Pharmaceutical Tribune Sept. 2010 Frauenleiden sind sehr gut mittels TCM in den Begriff zu bekommen: Regelschmerzen, ein Zeichen für eine Qi-Blockade lassen sich durch Kräutertherapie und Akupunktur gut in den Griff bekommen. Behandelt man Myome mit chinesischen Kräutern, die den Blutfluss in Gang bringen, erspart einem das u.U. den Gang zum Chirurgen. Weit verbreitet ist auch die Endometriose, leider dauert es oft sehr lange bis diese erkannt wird. Diese oft äußerst schmerzhafte Erkrankung, die durch die Gewebswucherungen auch zu Zystenbildung und Vernarbungen führen kann, wird in der Schulmedizin häufig mit Schmerzmittel und Hormonen behandelt. Nicht so in der TCM, wo neben Akupunktur und Kräutern auch die Tuina-Massage angewandt wird. Mehr als 50% der Betroffenen werden auf diese Weise beschwerdefrei. aus: Lifestylesite.de Nov.10 Weniger Medikamente bei Akupunktur Von der Akupunktur wissen wir, dass sie den Konsum von Schmerzmedikamenten bei chronischen Schmerzen verringern kann, so Prof. Dr. G. Bernatzky anlässlich der 10. Österreichischen Schmerzwochen. Ein deutliche Schmerzlinderung tritt bei ca. 60% der Fälle ein und auch Angst- und Depressionszustände verändern sich positiv. Als mangelhaft kritisiert Prof. Bernatzky die Anzahl jener systematisch wissenschaftlichen Studien mit relevanter Aussagekraft im Bereich Schmerzbehandlung. Die Methoden der Schmerztherapien sollten im Interesse der Patienten einer intensiveren Evaluation unterzogen werden, fordert der Wissenschaftler. aus Schmerznachrichten Nr. 4/2010 Akupunktur, begleitend bei Krebs Bis zu 70% der Krebspatienten bedienen sich gerne komplementär-medizinischer Methoden, um ihre Erkrankung in den Griff zu bekommen - der Essener Professor für Naturheilkunde warnt dabei, dass es auch viele teure, unseriöse Verfahren gibt, deren Wirksamkeit nicht nur nicht belegt, sondern auch schädlich ist; zudem sei es ein verbreiteter Irrtum, dass sich Krebs ausschließlich durch "sanfte" Medizin erfolgreich behandeln ließe, begleitend hingegen sehr wohl; Akupunktur ist beispielsweise eine wirksame Methode, die Nebenwirkungen einer Therapie wie Übelkeit und Erbrechen zu lindern. Auch könne Akupunktur die Gelenksschmerzen, wie sie bei einer Antihormontherapie auftreten, mindern. Das wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Brustkrebspatientin die Behandlung nicht abbricht. Kopfschmerz bei Kindern Immer häufiger sind auch Kinder von Kopfschmerzen betroffen. Häufig stehen unausgeheilte Erkältungen, zuviel Stress oder Verdauungsprobleme hinter der Migräneentwicklung. Neben falscher Ernährung, Flüssigkeitsmangel und Reizüberflutung haben auch Seh- und Hörstörungen, Nasennebenhöhlenentzündungen und orthopädische Probleme ursächlichen Zusammenhang. Behandelt man die Symptome nur medikamentös, kann zwar der aktue Anfall gelindert, jedoch die Häufigkeit der Attacken gesteigert werden. Chinesische Arzneimittel können ebenso wie (Laser)-akupunktur die Anfallhäufigkeit deutlich senken, so Dr. Ch. Schmincke, Leiter der Klinik am Steigerwald. Auch Massagen sind bei Kindern immer wieder hilfreich. August 2011 TAO-Kongress 2011 Anlässlich des 8. TCM-Kongresses Ende September 2011 unter dem Motto "Das Tao der Lunge" gab es auch eine Pressekonferenz mit vielen namhaften Experten. Grundtenor: die TCM wird zwar immer populärer, viele assoziieren sie allerdings nach wie vor eher mit Wellness als mit Medizin. Das hat u.a. damit zu tun, dass Prophylaxe und Früherkennung einen höheren Stellenwert haben als in der westlichen Medizin. Um Infekten vorzubeugen, muss man das Wei-Qi, die Abwehr-Energie der Lunge stärken, das gelingt u.a. mit den zahlreichen chinesischen Kräutern, die übrigens weniger exotisch sind, als angenommen: viele von ihnen sind auch in Europa schon lange bekannt. Die komplexe Heilkräutertherapie ist übrigens seit etwa zehn Jahren in Österreich etabliert. Die meisten TCM-Ärzte lehnen die Schulmedizin nicht rundweg ab, sondern kombinieren beide Systeme zum Wohl ihrer Patienten. APA - 22-09-2011
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| Fachärztin für Anästhesiologie | Akupunkturdiplom ÖAK | Vizepräsidentin der Österr. Gesellschaft für kontrollierte Akupunktur & TCM | |
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