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Schmerzpflaster

Jeder Schmerztherapie muss eine genaue Abklärung vorangehen.


Eine besondere Form der medikamentösen Therapie stellt das sogenannte "Schmerzpflaster" dar. Das Pflaster gibt ein Schmerzmittel kontinuierlich über die Haut ab, ähnlich wie ein Nikotin oder Hormonpflaster. Das Schmerzpflaster gehört zu den sehr starken Opioiden und kann bei unsachgemäßer Anwendung zu ernsthaften Nebenwirkungen führen. Es sollte nur an Patienten verordnet werden, die bereits eine Opioidtherapie in Form von Tabletten oder Infusionen bekommen haben. Der Vorteil des Pflasters liegt darin, dass seine Wirkung 3 Tage anhält und Nebenwirkungen wie Verstopfung und Übelkeit etwas geringer ausgeprägt sind als bei Tabletten. Deshalb ist das Pflaster besonders für Patienten geeignet, die sehr starke Schmerzen - verbunden mit Schluckproblemen oder starkem Erbrechen - haben.

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 Fachärztin für Anästhesiologie | Akupunkturdiplom ÖAK | Vizepräsidentin der Österr. Gesellschaft für kontrollierte Akupunktur & TCM